Ohje, also schon wieder ein Blog…

Ich weiß gar nicht wieviele Blogs zu den diversen Themen, die einen so umtreiben, ich bereits mit Leben gefüllt habe. Nicht das es jemals eine regelmäßige und dauerhafte  Sache gewesen wäre, aber hey: Anfangen ist leicht, Aufhören noch leichter.

Die durchschnittliche Lebensdauer vorheriger Blogs liegt vermutlich bei weniger als einem, vielleicht ja immerhin zwei Monaten. Das hat viele Gründe, am Ende läuft es aber eh immer wieder auf die Themen Zeit und Lust hinaus, aber diesmal ist alles anders… vielleicht.

Seit etwa einem dreiviertel Jahr bin ich dem Laufen verfallen, erst war es nur Mittel zum Zweck, da ich nach Umstellung meines regelmäßigen Montagabend Sports von Badminton (anstrengend!) hin zu Floorball (anstrengender!) der Meinung war, ein wenig Konditionsarbeit könnte mir helfen nicht bereits nach einer halben Stunde intensivem Trainings meine Lunge über den Boden schleifen lassen zu müssen. Da ich bereits früher mal (also vor 15 Jahren) regelmäßig die Laufschuhe geschnürt hatte, lag für mich nichts näher als es mal wieder mit dem Laufen zu versuchen und zu sehen wie lange ich durchhalte.

Also, ab in den Sportladen und neue Laufschuhe gekauft, ein paar Trainingsklamotten an und los gehts… soweit die initiale Idee und es hat auch direkt ganz gut geklappt eine gewisse Strecke durchzulaufen ohne danach tot umzufallen. Zugegeben, schnell war es nicht gerade, aber das Ziel beim Konditionstraining muss ja auch nicht sein einen Marathon in unter 4 Stunden zu laufen… zumindest in den ersten paar Wochen 😉

Nach anfänglichen Verletzungsproblemen (oder auch: nach der ersten Laufrunde über 3km ca. 20m vor der eigenen Haustür auf der Nase gelandet) und entsprechend notwendigem Arztbesuches wegen eines verstauchten Knöchels, ging es tatsächlich immer besser. So ein Arztbesuch lässt sich auch wunderbar mit einem Gesundheits Check-up für Mitdreißiger kombinieren, der überraschenderweise keine gesundheitlichen Probleme zu Tage brachte, mal abgesehen davon, dass mein Hausarzt mir empfohlen hat, das mit dem Rauchen doch mal sein zu lassen…

So vergehen also die Monate und selbst der Urlaub in Dänemark oder die schlechter werdende Witterung in Hamburg und Umgebung schaffen es faszinierenderweise nicht mich vom Laufen abzuhalten. Im Gegenteil, selbst nach 2 Stunden Autofahrt zur Weihnachtsfeier bei Schwiegereltern an Heiligabend, ist mein erster Gedanke die Laufschuhe zu schnüren und meine 10km im windigen Mecklenburg-Vorpommern abzureissen.

Und was soll ich sagen, es macht Spaß, selbst bei Minusgraden gehe ich immer noch gerne raus zum Laufen, meine Laufklamotten haben inzwischen gnädigerweise eine eigene Kommodenschublade gefunden und ich überlege gerade welches vierte paar Laufschuhe ich mir in den kommenden Monaten zulegen soll.

GPS-Uhr, HF-Brustgurt, mehrere paar Laufschuhe, inzwischen knapp über 1000 gelaufene Kilometer in etwa 8 Monaten und neben der Anmeldung für einen Halbmarathon Ende August überlege ich noch einen kürzeren 15km Nachtlauf im Juni einzustreuen. Wie könnte man sagen: Läuft, oder?

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