Irgendwas ist ja immer

Entgegen dem Schreiben von Beiträgen hier läuft das (beinahe) tägliche Training inzwischen schon wieder (fast) wie von selbst. Entweder reisse ich Kilometer in meinen Laufschuhen ab, wobei ich versuche mindestens ein Mal die Woche einen 10km+ Lauf mit mehr als 200 Höhenmetern einzubauen, oder ich stemme Gewichte und mache sonstige Fitnessübungen. Mein liebster Sporttag ist natürlich mein Floorball-Montag mit U9 und Ü30 Trainings, allerdings fand das in den letzten Wochen aus vielerlei Gründen nur unregelmäßig statt. Heute ist wieder so ein Tag wo es eben nicht stattfindet, da in den Schulferien die Halle (selbstverständlich) geschlossen ist. Nächste Woche dann endlich mal wieder hinter der Lochkugel herjagen und in der Woche drauf – ihr könnt es sicher schon erraten – ist erneut kein Training da Pfingstmontag. Aber so ist das eben und ich werde versuchen den Tag mit einer anderen sportlichen Aktivität zu füllen, wobei mich aktuell ein paar Schulterproblemchen plagen, nachdem die Achillessehnen-Geschichte ausgestanden zu sein scheint. Vermutlich habe ich es beim Krafttraining Ende letzter Woche wohl etwas übertrieben weswegen zumindest für diese Woche Krafttraining komplett vom Trainingsplan gestrichen wurde. Ersatzweise werde ich wohl die ganze Woche hindurch täglich laufen gehn und nach Gefühl vermutlich einen Ruhetag einstreuen, denn zumindest beim Laufen stört mich das Ziehen in der Schulter tatsächlich gar nicht bzw. sobald ich ein wenig warm geworden bin, sind die Beschwerden beinahe komplett verschwunden.

Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Beschwerden von selbst erledigen, ansonsten müsste ich wohl (nach knapp einem Jahr) mal wieder zum Hausarzt meines Vertrauens. We’ll see 🙂

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Chronologie eines Tages – oder: Buchtipp mal anders!

Dienstag war es endlich soweit, nach knapp 2 wöchiger Wartezeit „durfte“ ich mein Auto zur Werkstatt bringen für die jährliche Inspektion, Klimaanlagen-Wartung („Dat Teil macht nid mehr kalt!“) und HU/AU.

7:30 Uhr:  Brav zur Geschäftsöffnung vor der Werkstatt gewartet, Schlüssel übergeben und ab zur Arbeit.

9:00 bis 14:30 Uhr: Rufen sie gleich an und wollen was zusätzlich am Auto machen? Bitte nicht anrufen, bitte nicht anrufen, wird teuer genug…

14:31 Uhr: Es reift in mir die Erkenntnis, dass zum einen wohl nichts zusätzlich zum Kostenvoranschlag gemacht werden muss (dann hätten sie sich doch sicher schon gemeldet!) und das ich mich so langsam ja schon mal auf den Weg machen kann

14:32 Uhr: Feierabend, ab zum Bus und in Richtung Werkstatt bewegen.

15:30 Uhr: Stehe vor der Werkstatt, mein Auto ist nirgends zu sehen. Vielleicht brauchen sie doch noch etwas.

15:45 Uhr: Ins nahegelegene Einkaufszentrum gelatscht und (wie immer) nach Sportklamotten geschaut.

16:00 Uhr: Immer noch keine Meldung von der Werkstatt, ich geh mal in den Buchladen.

16:10 Uhr: Buch gefunden – toller Autor, toller Titel, sollte passen:

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16:20 Uhr: Vor der Werkstatt, Auto nicht zu sehen, ich gehe in den angrenzenden Park, setze mich auf eine Bank und beginne zu lesen.

16:45 Uhr: Wieder vor der Werkstatt, diesmal steht mein Auto grad da. Neue Plakette schon dran, muss doch eigentlich fertig sein.

16:47 Uhr: „Nee, der ist noch in Bearbeitung.“ bekomme ich am Schalter zu hören. Lasse meinen Blick schweifen und sehe dort wo eben noch mein Auto mit der frischen Plakette stand eine Parklücke.

16:48 Uhr: „Wird wohl noch bis 18:00/18:30 Uhr dauern.“

16:50 Uhr: Wieder im Park, weiterlesen. Nach Kapitel 1 und 2 folgt jetzt natürlich die 3. Was für ein faszinierendes und interessantes Buch!

17:20 Uhr: Ich lege das Buch beiseite und schreibe der Mutter eines Klassenkameraden meines Sohnes, dass ich es wohl nicht bis 18 Uhr schaffe Sohnemann abzuholen. Sie beruhigt mich und schreibt zurück „Kein Problem!“. Bin beruhigt!

17:25 Uhr: Anstatt zu lesen, fokussiere ich mich nun auf mein Smartphone und surfe willkürlich im Internet.

17:30 Uhr: Den Schuhdesigner bei Nike habe ich bisher nicht angefasst, ich entdecke die Farbenvielfalt meines Lieblingslaufschuhs:

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17:35 Uhr: An sich eine tolle Sache, aber auch entsprechend teuer.

17:40 Uhr: Ok, bei Adidas und Asics ist es gefühlt noch teurer!!

17:45 Uhr: Warum gibt es eigentlich kein schönes (Werder-) Grün in der Farbauswahl?

17:46 Uhr: Mein Auto steht vor der Werkstatt, sieht eigentlich fertig aus.

17:47 Uhr: Warum gibt es eigentlich kein schönes (Werder-) Grün in der Farbauswahl?

17:48 Uhr: Mein Auto steht vor der Werkstatt, sieht eigentlich fertig aus.

17:49 Uhr: Warum gibt es eigentlich kein schönes (Werder-) Grün in der Farbauswahl?

17:50 Uhr: Mein Auto steht vor der Werkstatt, sieht eigentlich fertig aus.

17:51 Uhr: Warum gibt es eigentlich kein schönes (Werder-) Grün in der Farbauswahl?

17:52 Uhr: Mein Auto steht vor der Werkstatt, sieht eigentlich fertig aus.

17:53 Uhr: Warum gibt es eigentlich kein schönes (Werder-) Grün in der Farbauswahl?

17:54 Uhr: Mein Auto steht vor der Werkstatt, sieht eigentlich fertig aus.

17:55 Uhr: Ich schleiche schon mal in die Werkstatt und schaue (fachkundig wie ich bin!) Felgen, Zubehör und was es sonst noch so gibt an.

18:10 Uhr: Die erlösende SMS, vom Tresen 5 Meter von mir gesendet, dass mein Auto fertig ist.

18:11 Uhr: Ich stelle mich in die Warteschlange und… warte! Überraschung.

18:18 Uhr: Endlich an der Reihe, der (nette) Mitarbeiter erzählt mir ein paar Sachen und bittet zur Kasse. Am Ende tatsächlich sogar ein paar Euro unter dem Kostenvoranschlag, Klasse!

18:25 Uhr: On the road again, schnell Kind abholen.

18:50 Uhr: Mit Kind zuhause, er darf Sandmann gucken ich verschwende ab sofort keinen weiteren Gedanken ans Auto und lese stattdessen mein neues Buch… und übrigens:

Warum gibt es eigentlich kein schönes (Werder-) Grün in der Farbauswahl?

Warum gibt es eigentlich überhaupt kein Grün in der Farbauswahl?

Hallo Achilles, wie geht es deiner Sehne?

Nachdem mir letzte Woche nach einem 14km mit den neuen Salming Race 3 die Wade bzw. die Achillessehne zwickte, hatte ich erstmal für 3 Tage keinen Lauf eingeplant. Montags Floorball war auch komplett beschwerdefrei, nach dem morgendlichen 10km Lauf am Mittwoch, kamen die Beschwerden jedoch wieder.

Was also tun? Erstmal natürlich Dr. Google bemüht, was genau dieser Schmerz denn sein könnte und was man ggf. dagegen tun kann. So ganz klar ist es mir an der Stelle noch nicht ob die Achillessehne, die ja meines Wissens nach Ferse mit Wade verbindet, tatsächlich der Auslöser der Schmerzen ist. Falls ja, dann eher im oberen Bereich, wo sie mit der Wade verbunden ist und nicht am unteren Ende. Habe mir jetzt erst einmal eine Laufpause bis nächste Woche verordnet und werde mich wohl auf das tägliche Krafttraining von Rumpf und Oberkörper beschränken. Montag dann wieder Floorball und nächste Woche Mittwoch wieder ein 10km Lauf.

Bis dahin und in Zukunft heisst das aber auch in den Alltag und das Training Übungen einfließen zu lassen, die in irgendeiner Form die Sehnen beweglich halten und die Muskulatur drumherum stärken. Erste Inspirationen habe ich von einigen hilfreichen Leuten bereits erhalten, ich hoffe mal das dies den erhofften Erfolg bringt und ich zukünftig nicht mehr dem Herrn Achilles seine Sehne pflegen muss 🙂

Vorbereitung ist alles. Oder?!

Ende August soll es ja endlich soweit sein, falls ich bis dahin nicht eine Ausrede finde, warum ich trotz bereits erfolgter Anmeldung nicht zum Halbmarathon beim Blankeneser Heldenlauf antreten kann. Wobei mittels einer Ausrede nicht nur Freunde und Verwandte überzeugt werden müssten, sondern auch das eigene Selbstbewußtsein dahingehend beeinflußt werden muss, dass die Absage, der Verzicht auf den Halbmarathon das einzig Richtige ist für meinen geschundenen Körper.

Da mir bisher noch keine passende Ausrede eingefallen ist, muss ich derweil wohl vom Schlimmsten ausgehen und weiterhin trainieren um mich Ende August nicht vor Freunden und insbesondere vollkommen fremden Leuten zu blamieren, wenn ich nach dem (hoffentlich erfolgtem) Zieleinlauf vollkommen entkräftet direkt zur Notschlachtung ins Rote-Kreuz-Zelt geführt werde.

April, April, der weiß nicht was er will.

Lass uns über Ostern nach Mecklenburg-Vorpommern fahren, hiess es. Da kann man ja auch wunderbar Laufen gehn, ist schließlich ziemlich flach da, dachte ich. Wetter wird schon passen, hoffte ich.

Die Realität am Ostersonntag sah dann so aus:

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Salming Race 3 – oder: Die Leichtigkeit des Seins

Ja, die Salming Race 3 sind wirklich sehr leicht, aber das sollte man von einem Natural Running Schuh irgendwie auch erwarten können. Erste Testläufe über 5 & 10km waren zumindest insofern erfolgreich, dass weder beim Laufen selbst noch im Nachhinein irgendwelche Beschwerden an den Füßen o.ä. aufgetreten sind. Ob die nur sehr geringe Dämpfung bei längeren Distanzen ausreicht, müsste ich nochmal testen, aber eventuell taugt das Modell ja sogar für Distanzen bis HM. Nächster Lauf mit dem Schuh wird dann eher Richtung 15km gehen und überwiegend auf festem Untergrund, mal schaun wie es mir danach geht. Auf jeden Fall sind die schwach gedämpften Schuhe mit gerade mal 5mm Drop eine schöne Abwechslung für die sonst eher stärkere Dämpfung gewohnten Füße 🙂

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Salming Race 3 – oder: Oh, sind die leicht!

Der Schnäppchenjäger ihn mir hat wieder zugeschlagen, bei einen Preis 50% unter der UVP und knapp 25€ unter den Vergleichspreisen im Internet, habe ich mir ein paar Salming Race 3 Laufschuhe gegönnt, die für knapp 65€ bei meinem Floorball-Onlineshop des Vertrauens genau noch 1x in meiner Größe verfügbar waren. Dienstag Abend bestellt, Donnerstag geliefert, wie immer ausgezeichneter Service 🙂

Bisher nur mal schnell ausgepackt und geschaut ob sie passen und ja, passen perfekt und sind unheimlich leicht. Natural Running Schuhe eben, aufs Minimum reduziert. Vielleicht kann ich sie morgen direkt mal bei nem Trainingslauf testen, sofern der Schnupfen es zulässt, hier aber schon mal zwei Bilder vom wirklich auffälligen, aber meiner Meinung nach auch schicken Schuh:

Männergrippe oder doch nur eine Erkältung?

Auch wenn ich seit dem Wochenende über ein Kratzen im Hals und eine laufende Nase klage, sah ich jetzt noch keinen Grund dafür keinen Sport zu treiben. Aber mal sehn was ich am morgigen Mittwoch dazu sage, auf jeden Fall habe ich mir aus einer Laune raus neue Laufschuhe bestellt, mal sehn 🙂

Kaufrausch

Eigentlich ist Laufen ein weniger kostenintensiver Sport, ein paar Laufschuhe, irgendein Shirt, ne kurze Hose und los gehts. Keine Mitgliedschaften in Clubs oder Vereinen werden zum Laufen benötigt, eigentlich ist das einzig elementare ein vernünftiges Paar Laufschuhe, der Rest an Klamotten kann aus Sachen bestehen, die man sowieso schon im Schrank hat.

Wenn das dabei bleiben würde, wäre die (Sportartikel-) Industrie vermutlich schon lange pleite, aber tatsächlich machen die Sportartikelhersteller einen riesen Umsatz mit Leuten, die Laufen gehn oder Laufen wollen. Bei manchen bleibt es ja bei der Absicht endlich mal wieder etwas zu tun und Laufen zu gehn, auch wenn die schicken Sportklamotten, die man sich gerade erst zugelegt hat, eine Art Motivationshilfe sein sollten. Funktioniert nicht immer, kann aber helfen.

Als aktiven Läufer geht es einem da selten anders, immer wieder schaut man online und offline nach Schuhen, neuen Funktionsshirt in kurz oder lang, Hosen, Tights… ja selbst das Socken kaufen kann hier zur Religion werden. Einlagig, zweilagig, Stützpolster, Kompression… es gibt nichts, was man nicht kaufen kann.

Aber manchmal tut es ganz gut sich auf das wesentliche zu besinnen und einfach im Baumwollshirt loszulaufen 🙂

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